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(unsere Prima)
News
Hier stelle ich - kommentiert und unkommentiert - aktuelle Informationen rund um das Fahren (speziell auch in den Niederlanden und in Belgien) zusammen.

ACHTUNG: Vieles ist hier nur meine pers├Ânliche Meinung oder eine subjektiv freie ├ťbersetzung aus dem Niederl├Ąndischen oder Franz├Âsischen durch mich. Die Texte sind - insbesondere, wenn es um Juristisches geht - genau anhand der offiziellen Quellen zu ├╝berpr├╝fen.
Ich ├╝bernehme keine Haftung f├╝r etwaige Folgen fehlerhafter Informationen.

Keersluis Limmel10.04. 2017

Seit einigen Tagen wird nun die alte Schleusenkonstruktion am Ende des Julianakanals kurz vor Maastricht abgerissen. Dazu wird von den zwei Durchfahrten immer eine gesperrt sein, die andere wird per Signal abwechselnd f├╝r den Verkehr freigegeben. Wer ├╝ber Funk (Marifoon) verf├╝gt, sollte sich anmelden (Kanal 20) und auf Gr├╝n warten. Fahrzeuge ohne Funk m├╝ssen m├Âglicherweise etwas l├Ąnger warten, bis sie durch die Kamera├╝berwachung bemerkt werden.

Vignette Flandern (Belgien)21.02. 2017

Von Maastricht aus gelangt man ├╝ber die Zuid-Willemsvaart sofort in den fl├Ąmischen Teil von Belgien und dort besteht Vignettenpflicht! Das gilt f├╝r alle Schiffe ├╝ber 6 Meter L├Ąnge sowie f├╝r kleinere, schnell fahrende Fahrzeuge. Kontrolliert wird ├╝blicherweise an allen Schleusen und das Fahren ohne g├╝ltige Vignette kann hohe Bu├čen kosten. F├╝r langsame Boot unter 12 Metern L├Ąnge wie unsere PRIMA kostet die Vignette 80 Euro abz├╝glich 5 Euro Rabatt (2017). Die Jahresvignette ist g├╝ltig bis zum 31.03. des folgenden Jahres.

Wir kaufen die Vignette immer an der Schleuse 18 in Bocholt (Zuid-Willemsvaart). Man kann sie auch bestellen, der Versand kostet allerdings ├╝ber 8 Euro!

Weitere Infos: http://www.descheepvaart.be/Rubriek/Recreatie/Pleziervaart.aspx

Fahren bei schlechter Sicht11.11. 2016

Auch wir fahren ganzj├Ąhrig und gerade jetzt, im November, sind die Wetterbedingungen nicht immer optimal. Da kann es passieren, dass man bei Sonnenschein am Mittag noch einen Ausflug macht und dann kommt am Nachmittag pl├Âtzlich Nebel auf. Wie sind die Vorschriften? Da wir in Maastricht liegen, schreibe ich hier ├╝ber die niederl├Ąndischen Regeln. Man spricht von schlechter Sicht, wenn auf den Hautptfahrwegen die Sicht weniger als 1000 Meter, auf den kleineren Wasserstra├čen weniger als 400 Meter betr├Ągt (Richtlinie). Fahren mit Radar entf├Ąllt f├╝r uns Freizeitler ├╝blicherweise, da es auch gar keine zugelassenen Ger├Ąte f├╝r uns gibt und der Schiffsf├╝hrer entsprechende Patente und eine erweiterte Fahrbefugnis besitzen muss. Also: bei schlechter Sicht nicht fahren. Was ist aber, wenn man unterwegs ├╝berrascht wird? Die Vorschrift besagt: Es muss der n├Ąchstgelegene geeignete Anlegeplatz (nicht unbedingt Hafen) angelaufen werden. Hat man ein Schiff von 20 Metern L├Ąnge oder mehr, so muss eine zweite Person am Bug Ausschau halten und ein akustische Warnzeichen (lange Signale mit h├Âchstens einer Minute Pause dazwischen) muss gegeben werden. Bei kleineren Schiffen sind diese Ma├čnahmen nicht vorgeschrieben, aber erlaubt. Nat├╝rlich muss ein vorhandenes Funkger├Ąt(Marifoon) auf dem vorgesehenen Kanal abgeh├Ârt werden.
Die Autorit├Ąten wie der Rijkswaterstaat k├Ânnen eine Liegeplatz zuweisen und eine Geldmu├če von 550 Euro verh├Ąngen.
├ťbrigens: AIS hilft zwar beim Navigieren, ist aber kein Navigationssystem wie ein Radar, da man nur Schiffe erkennt, die selbst ein aktives AIS haben.

Weitere Infos: http://www.varendoejesamen.nl/kenniscentrum/artikel/varen-bij-slecht-zicht

Änderungen im Binnenvaartpolitiereglement24.12. 2015

Seit dem 1. Januar 2016 sind etliche ├änderungen im BPR g├╝ltig, die sowohl die Berufsfahrt als auch die Freizeitschiffer betreffen. Die wichtigsten (f├╝r die Freizeitfahrer) hiervon: - Fahren mit einem Kitetender (sehr schnelles Boot von "Drachen" gezogen) ist dem Kitesurfen gleichgestellt. - Die elektronische Version des "Handboek voor de marifonie" ist wie auch beim Binnenvaartpolitiereglement zugelassen. - F├╝r Amfibienfahrzeuge (auch l├Ąnger als 20 m) gelten nun die Fahrregeln f├╝r ein kleines Schiff (auch wenn, wie in Rotterdam, ein ganzer Bus mit 40 Personen durchs Wasser schwimmt??!) - Das Durchfahren von Br├╝cken bei gelbem Licht w├Ąhrend des ├ľffnens und Schlie├čens ist erlaubt

Weitere Infos: http://www.rws.nl/over-ons/nieuws/nieuwsarchief/p2015/12/binnenvaartpolitiereglement-bpr-wijzigt-per-1-januari-2016.aspx

Fahrbereite Wohnschiffe sind keine Wohnungen11.11. 2015

Einige Unruhe war entstanden, als im April 2014 ein Wohnboot in Amsterdam als Bauwerk klassifiziert wurde und in der Folge den Bestimmungen f├╝r Wohnungen entsprechen sollte. Am 9. Oktober nun hat das Innenministerium einer Pressemitteilung zu Folge einen Gesetzesentwurf eingebracht, dem zu Folge unterschieden werden soll zwischen schwimmenden Bauwerken (drijvende bouwerken) und fahrbereiten Schiffen. Letztere fallen nicht unter die Kategorie "Geb├Ąude". Wohl muss f├╝r neu gebaute Wohnboote, Wasservillen und schwimmende Freizeiteinrichtungen eine "Omgevingsvergunning" beantragt werden. Hierf├╝r gilt der Baubeschluss 2012. Aktiv genutzte Schiffe sind vom Baugesetz ausgenommen. Es ist angestrebt, die Gesetzes├Ąnderung am 1. Januar 2017 in Kraft zu setzen.

Funkamateure zahlen01.10. 2015

Funkamateure - und dazu z├Ąhlen auch die, die ihr angemeldetes Funkger├Ąt an Bord zur Sicherheit aller einsetzen, werden ab 01.01.2016 zur Kasse gebeten. Keine allgemeine Panik: das gilt nur f├╝r diejenigen, die das Ger├Ąt in den Niederlanden registriert haben. Wie das Finanzministerium der Niederlande mitteilte, kostet ab dem kommenden Jahr jedes bei der Agentschap Telecom angemeldete "Marifoon" 31 Euro pro Jahr. Hintergrund sei das Verursacherprinzip: zahlen soll nicht die Allgemeinheit, sondern der Nutzer. Mein Kommentar hierzu: Also m├╝ssten ja doch zumindest alle Nutzer der Wasserwege zahlen, denn sie haben alle den Nutzen der erh├Âhten Sicherheit.

AIS verpflichtet auf dem Rhein01.05. 2015

F├╝r alle Schiffe ├╝ber 20 Meter L├Ąnge besteht auf dem gesamten Rhein von Basel in die Niederlande, dort auf dem Boven-Rijn, dem Pannerdensch Kanaal, dem Neder-Rijn, dem Lek und Waal die Pflicht, ein AIS-Ger├Ąt in Betrieb zu halten.

Schleusen zentral gesteuert24.08. 2014

Bereits Anfang 2014 wurde in Maasbracht das neue Bedienungszentrum f├╝r Schleusen in Limburg in Betrieb genommen. Bis zum Jahreswechsel sollen dann s├Ąmtliche Schleusen und Br├╝cken in Limburg von dort aus fernbedient werden. Auf diese Weise ist es f├╝r den Rijkswaterstaat, der nicht nur f├╝r Schleusen verantwortlich ist, wesentlich leichter, Bewegungen im Wassernetz zu koordinieren. Zu den von Maasbracht gesteuerten Bauwerken geh├Âren die Sint Servasbrug in Maastricht sowie die Schleusen Bosscherveld, Limmel, Born, Maasbracht, Heel, Linne, Roermond und Belfeld.

Weitere Infos: http://www.rijkswaterstaat.nl/water/plannen_en_projecten/vaarwegen/maas/scheepvaartverkeerscentrale_maasbracht/

Niederlande: Neuer Bu├čgeldkatalog20.01. 2014

Seit dem 01.01.2014 sind die Bu├čgelder f├╝r Fehlverhalten und Vergehen im Bereich Nutzung der Gew├Ąsser erh├Âht worden. Geschwindigkeits├╝berschreitungen bis 6 km/h etwa kosten f├╝r Kleinfahrzeuge < 20 m L├Ąnge jetzt 90 Euro, und zwar ohne Toleranzbereich. Also 10 km/h bei erlaubten 9 km/h k├Ânnen schon geahndet werden. F├╝r jede Person an Bord eines Bootes, das ├╝ber 20 km/h fahren kann, muss ├╝brigens eine Rettungsweste schnell erreichbar sein, ansonsten kostet es 45 Euro pro fehlender / nicht erreichbarer Weste.
Unter "Vaarbewijzen.nl" (siehe Link hier drunter) steht eine entsprechende Liste.

Weitere Infos: http://www.vaarbewijzen.nl/boetes-op-het-water.html

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